Jen war kürzlich auf einer Dienstreise in Hannover. Wie kann es anders sein – die Zeit musste natürlich genutzt werden um zumindest ganz kurz und schnell die wichtigsten Hotspots der City zu erkunden. Los ging es vom Salzburger Flughafen via Austrian Airlines nach Frankfurt und von da weiter nach Hannover.

Austrian Airlines

Plant für das Umsteigen mind. eine gute Stunde ein. Der Flughafen in Frankfurt ist wirklich riesig und wenn ihr dann noch Terminal wechseln müsst kann die Zeit schnell knapp werden. Ich hatte Glück und es ist sich gerade so ausgegangen,  dass das Boarding begann als ich zum Gate gekommen bin.

Am Flughafen in Hannover kann man nicht viel falsch machen. So groß ist der nicht. Also schnell mal rein ins Taxi und ab in die City. Das Hotel liegt super praktisch – ich war übrigens im Dormero Hotel Dort hab ich mal schnell eingecheckt und den Meetingraum für den nächsten Tag inspiziert. Passt perfekt. Also rein in die Turnschuh und ab in die Stadt. Von hier aus ist man da wirklich gleich mal. Ich maschierte also die Hildesheimerstrasse hinunter und hab mich dann links gehalten Richtung Maschteich. Da kam ich noch am Sprengel Museum vorbei.

Sprengelmuseum Hannover

Am Maschteich angekommen seht ihr dann auch schon die Rückseite des neues Rathaus. Auf das habe ich mich schon total gefreut denn da drinnen soll man einen total witzigen Aufzug vorfinden der einen nach oben bringt und dann hat man auch eine tolle Aussicht über die Stadt. Also einmal herum um den Maschteich – ich sags euch, nach dem Flug mit Umsteigen usw. war es richtig nett da ein bisschen runterzukommen.

Maschteich und neues Rathhaus

Das neue Rathaus ist auch innen wirklich einen Blick wert! Hier sieht man auch wie Hannover so entstanden ist und sich entwickelt hat.

Also los zum berühmten Aufzug – oder auch nicht!

Sehr schade! – Hilft aber nix! Die Vorderseite des Rathauses ist übrigens auch ganz fesch!

Neues Rathaus Hannover

Weiter ging es für mich dann Richtung Hannover Mitte zur Marktkirche. Alleine der Weg dahin war es schon wert. Die Häuser ansich sind schon wirklich nett. Am nächsten Tag hat mir mein Kollege vom Serienmörder Fritz Haarmann erzählt, der sich genau in der Gegend von der ich so geschwärmt habe herumgetrieben hat. Da wurde mir gleich anders 😉 Aber zum Glück war das ja schon ein paar Jährchen (1924) vorbei.

Das wars dann auch schon wieder und meine Zeit war um, da ich zum Abendessen  mit Kollegen verabredet war. Natürlich mussten sie mich standesgemäß ausführen. Denn ich wollte wissen, was man in Hannover denn naturgemäß so isst. Ganz spannend fand ich zum Beispiel, das es egal zu welcher Tageszeit – und sei es das Frühstück –  immer „Metthäppchen“ also quasi Beef Tartare, nur offensichtlich vom Schwein und ohne fett, gab. Wie auch immer… 😉 jedenfalls wurde ich dann in die „Ständige Vertretung“ entführt. Der Name“Ständige Vertretung“ soll an die Ersatz-Botschaft erinnern, mit denen sich die Bundesrepublik Deutschland und die ehemalige DDR einst im jeweiligen Nachbarland vertreten ließ. Essen muss man da ein sogenanntes „Kanzler-Filet“ – ich so „geil Steaks!“ Ähm ja … seht selbst …

„Metthäppchen“
Kanzlerfilet – klein wohlgemerkt!
Ständige Vertretung

Warum Kanzler Filet? Die Currywurst gehört ja angeblich zu den beliebtesten Speisen in Deutschland, insbesondere in Berlin. Da die Currywurst angeblich das Leibgericht von Bundeskanzler Gerhard Schröder ist, gab die Ständige Vertretung der Currywurst den Namen Kanzlerfilet. Na dann … Mahlzeit! 🙂